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Was soll ich füttern??
Gedanken zur Hundeernährung


Hier ein paar Informationen über Hundefutter und "artgerechte Fütterung"
Bei Hundefutter unterscheidet man heute zwischen trockenem (Trockenfutter), halbfeuchtem (Feuchtfutter) und nassem (Dosenfutter) Futter. Entscheidend ist hier der Wassergehalt des Futters

Trockenfutter Feuchtfutter Nassfutter

Da Hundefutter heute überwiegend industriell gefertigt wird, sollte man auf die Angaben des Herstellers achten. Ein auf den normalen Erhaltungsbedarf eines Hundes ausgerichtetes Futtermittel beinhaltet zur Deckung des Nährstoffbedarfs des Tieres 18-26 % Proteine sowie 8-16% Fett. Der optimale Anteil an Rohasche sollte zwischen 4 und 7 % liegen, der Anteil an Rohfasern zwischen 2 und 4 % .
Was ist nun genau drin im Futter??

Es gibt verschiedene Arten der Deklaration:

1.)geschlossene Deklaration:
Die Zutaten werden in Gruppen zusammengefasst. Weizen, Reis, Mais und andere Getreide werden unter dem Sammelbegriff "Getreide" aufgeführt. Sind auch Kleber, Nachmehle usw. enthalten, heißt die Gruppe Getreide und pflanzliche Nebenprodukte. Genauso verhält es sich beim Fleisch, Fisch, Milch usw., also Fleisch oder Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Milch oder Milch und Molkereinebenprodukte usw. Die Art der Deklaration sagt nur etwas über die Mengenanteile aus, aber nichts über die Art und Qualität der verwendeten Zutaten.

2.)Offene Deklaration:
Die einzelnen Inhaltsstoffe werden in absteigender Reihenfolge ihrer Gewichtsanteile aufgeführt. Die Hersteller dürfen aber verschiedene Formen eines Stoffes getrennt angeben, das bedeutet, dass z.B. Fleisch an erster Stelle aufgeführt wird, obwohl Getreide in Summe tatsächlich einen viel höheren Anteil einnimmt (unterteilt in gemahlener Mais, Maiskleber, Weizenfuttermehl, Weizen usw.).

Näheres dazu auch hier: www.hund-und-futter.de

Barf
Eine andere Variante der Hundefütterung nennt sich BARF (Bones And Raw Food, eingedeutscht: Biologisch Artgerechtes Rohes Futter). Hierbei orientiert man sich an der Ernährung der wild lebenden Hundeartigen (Wolf, Fuchs ...) und füttert dementsprechend rohes Fleisch, rohe Knochen und rohes Gemüse (püriert). Bei dieser Fütterungsart muss allerdings besonders auf die richtige Zusammenstellung und Verarbeitung der Nahrung geachtet werden.
Näheres dazu hier: www.gesunde-hunde.com

So könnte eine Hundemahlzeit auch aussehen...

Wichtig ist die Fütterung alters- und bedarfsentsprechend durchzuführen.
Entsprechend den sich mit zunehmenden Alter verändernden Anforderungen werden Fertigfutter in unterschiedlicher Zusammensetzung angeboten. Das Spektrum reicht hier von Welpenfutter über Junior- und Erwachsenennahrung hin zu Seniorfutter (für ältere Hunde).
Über den Sinn lässt sich hier diskutieren...
Weiterhin existiert ein breites Angebot an Spezialfuttermitteln, die rein medizinischen Zwecken dienen. Als Beispiele seien hierfür Diäten für übergewichtige Hunde genannt, Nierendiäten, Leberdiäten, Unterstützungsfuttermittel zur Auflösung von Harnsteinen (Urolithiasis), Rekonvaleszenzdiäten, Milchaustauscher und viele andere mehr.


Was man aber vermeiden sollte:
Bei einer ausschließlichen Ernährung von Hunden mittels Speiseresten kann der Bedarf der Tiere an essentiellen Aminosäuren, Vitaminen, Mengenelementen und Spurenelementen nur unter Supplementierung dieser Bestandteile erfolgen. Bei einem dauerhaften Unterangebot der genannten Stoffe kommt es andernfalls zur Ausprägung von Mangelerkrankungen.

Unsere erwachsenen Hunde erhalten einerseits (wie auch die Welpen) ein, wie wir meinen, gutes und hochwertiges Trockenfutter (Platinum Natural Care) und andererseits eine ausgewogene frische Mahlzeit (BARF).
Da wir teilweise Trockenfutter verfüttern und unsere Hunde andererseits artgerecht mit Frischfutter ernährt werden, sind wir so in der Lage auch bei längeren Aufenthalten in Hotels, etc. für eine optimale Versorgung unserer Vierbeiner zu sorgen.